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Verehrte Leserinnen und
Leser,
in seiner Inaugurationsrede rief Präsident Kennedy seinen
Landsleuten zu: „Frage nicht, was dein Land für dich tun kann,
sondern frage, was du für dein Land tun kannst.“ Ich wandle diesen
Satz etwas ab und sage: „Frage nicht, was dein Verband für dich tun
kann, sondern frage dich, was du für deinen Verband tun kannst.“
Der Verband setzt sich mit aller Kraft für den Erhalt und eine
wirtschaftlich gesunde Weiterentwicklung des privatwirtschaftlichen
Fahrschulwesens in Deutschland ein. Der Verband tritt für
Verbrauchernähe, für die angestammte, am Ort präsente und hoher
Qualität verpflichtete Fahrschule ein. Die Idee, das Land mit
anonymen Großfahrschulen zu überziehen, deckt sich nicht mit den
Zukunftsvorstellungen der überwiegenden Mehrheit unserer Mitglieder.
Der Verband engagiert sich mit allem Nachdruck für die ungeteilte
Ausbildungsverantwortung des Fahrschulinhabers oder, soweit es das
Fahrlehrergesetz zulässt, des ordnungsgemäß bestellten und
pflichtgemäß handelnden verantwortlichen Leiters. Nur so ist zu
verhindern, dass Fahrausbildung in Deutschland in die Hände dubioser
Geschäftemacher gerät.
Und was kann jedes Mitglied für den Verband tun? Es kann seine
Verbandszugehörigkeit nach außen darstellen. GUT BETREUT –
VERBANDSFAHRSCHULE ist ein Markenzeichen, mit dem unsere Mitglieder
deutlich machen, dass ihnen eine gute Betreuung ihrer Kunden und
damit auch hohe, verifizierbare Qualität der Ausbildung am Herzen
liegt. Es ist auch ein Zeichen für die Einhaltung ethischer
Grundsätze und gesetzlicher Regelungen („Corporate Compliance“), ein
Zeichen für Preiswahrheit und Preisklarheit sowie für ein Netzwerk
aktueller fachlicher und pädagogischer Information.
Deshalb lohnt es sich, mit dem Verbandszeichen Flagge zu zeigen. Das
allein aber reicht nicht. Wer will, dass unsere starke
Berufsvertretung stark bleibt, muss sich anstrengen, neue Mitglieder
zu gewinnen. Da draußen gibt es Kolleginnen und Kollegen, die so
denken wie Sie, liebe Mitglieder. Aber oft bedarf es eines Anstoßes,
um unserer Gemeinschaft beizutreten. Das schaffen Sie im direkten
Gespräch, denn Sie kennen Ihren Verband und wissen, was er leistet
und schon immer geleistet hat.
Ich wünsche Ihnen ein sehr erfolgreiches neues Jahr. Und bitte,
zeigen Sie Flagge und werben Sie für Ihren Verband.
Mit besten Grüßen
Ihr
Peter Tschöpe
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