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Letzte Aktualisierung dieser Seite: 20.10.11

 

© FahrSchulPraxis
Entnommen aus Ausgabe Januar/2007, Seite 12

 

Fit im Verkehr

Programm in der Praxis erprobt

 

Einige Fahrschulen haben das bei der Mitgliederversammlung im Mai in Ulm vorgestellte Programm FIT IM VERKEHR, das nur Verbandsfahrschulen zur Verfügung steht, schon in der Praxis erprobt. Die ersten Erfahrungen sind positiv. Bleibt zu hoffen, dass möglichst viele baden-württembergische Fahrschulen die Möglichkeiten nutzen, sich in der Öffentlichkeit als Kompetenzzentrum für Fahrsicherheit darzustellen.

Willstätt im September 2006: Der traditionelle Jahrmarkt ist wieder gut besucht. Karussell, Auto-Scooter und die anderen Fahrgeschäfte sind umlagert, in den Zelten werden Hunger und Durst wirkungsvoll bekämpft, und auch in der seit 10 Jahren angegliederten Gewerbeschau drängen sich die Besucher. Die Fahrschule Heinz Künster ist dort, wie bereits seit Jahren, mit einem Ausstellungsstand präsent. Hier informiert der Kollege über die neue Aktion FIT IM VERKEHR. In einer stark beachteten Video–Präsentation zeigt er die Entwicklung der Fahrausbildung im Wandel der Zeit und weist die Besucher auf aktuelle und auch nicht mehr ganz neue Rechtsänderungen hin. „Stimmt das wirklich”, will ein etwa 50-jähriger Besucher wissen, “dass ich an einer Bushaltestelle auf Schrittgeschwindigkeit abbremsen muss?“ Ein anderer will ganz genau erklärt haben, warum man am Kreisverkehr nur beim Ausfahren, nicht aber beim Einfahren blinken muss. Und eine Mutter will wissen, wann denn in Baden-Württemberg endlich das Begleitete Fahren eingeführt wird.

Heinz Künster steht Rede und Antwort

Heinz Künster beantwortet alle Fragen kompetent und weist die Besucher immer auch auf die Aktion FIT IM VERKEHR hin. Er hat Informationsblätter vorbereitet, die er Interessenten in die Hand drückt. Darauf sind die Termine genannt, an denen er in seiner Fahrschule das von ihm auf 2 x 2 Stunden angesetzte Fortbildungsseminar FIT IM VERKEHR abhalten wird. Außerdem hat er eine Anmeldeliste parat, in die sich Interessenten gleich eintragen können. Nach zwei Tagen Gewerbeschau stehen immerhin fast 30 Namen auf der Liste. Frage: Werden auch alle kommen?

Donnerstag, 26. Oktober, Tag der Wahrheit: Für diesen Abend stehen 11 Fortbildungswillige auf der Liste – die Seminargebühr haben alle überwiesen. Punkt 19.00 Uhr sind alle anwesend. Teil 2 folgt am Freitag: Der Informationsabend endet nicht wie geplant um 21 Uhr. Erst nach 22 Uhr verlassen die letzten Teilnehmer zufrieden und mit den erhofften positiven Rückmeldungen den Unterrichtsraum. Zwei weitere Seminare bestätigen, dass diese Aktion keine Eintagsfliege bleiben wird.

Keine Eintagsfliege

Heinz Künster hatte sich intensiv auf die neue Zielgruppe vorbereitet. Er zieht für sich zufrieden Fazit: Mit FIT IM VERKEHR bietet der Verband seinen Mitgliedern eine ausgezeichnete Serviceleistung. Aber er sagt auch: Wer sich nicht selbst um Interessenten bemüht, wird keine Seminare auf die Beine stellen.

Der Verband wird alles in seiner Macht Stehende tun, um FIT IM VERKEHR in die Medien zu bringen. Ein bisschen Rückenwind von der Landesregierung könnte da helfen. Baden-Württemberg ist ja in Sachen Verkehrssicherheit schon öfter Vorreiter gewesen und hat dabei ungewöhnliche, aber erfolgreiche Wege beschritten. Es wäre jedenfalls schade um das Konzept, wenn es nicht gelänge, die breite Öffentlichkeit dafür zu interessieren.

 

 

FahrSchulPraxis
Ausgabe Januar 2007

Erscheinungsdatum 15.01.2007

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